Freiwillige Feuerwehr und Personal
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Die Freiwillige Feuerwehr ist die günstigste und zugleich eigenwilligste Sparte im Spiel: ihre Mannschaft wohnt im Ort, hat einen Beruf und muss erst anfahren, bevor ein Fahrzeug überhaupt losfahren kann.
Anfahrt von zu Hause
Bei einem Alarm würfelt die Welt für jedes Mitglied, ob es überhaupt kommt, und schickt jeden, der kommt, mit einer eigenen kleinen Fahrt von zu Hause zum Gerätehaus los (auf der Karte als kleine, gedämpfte Fahrzeugmarker sichtbar). Erst wenn genug Mitglieder mit den richtigen Qualifikationen eingetroffen sind (Gruppenführer, Maschinist, Atemschutzträger, je nach Fahrzeug), rückt es tatsächlich aus.
Kommt über einen im Content festgelegten Zeitraum keine ausreichende Besatzung zusammen, gilt der Einsatz als „keine Kräfte verfügbar“ und die Lage verschlechtert sich. Wartet an einer Wache niemand mehr auf ein Fahrzeug (das letzte alarmierte ist bereits ausgerückt), bleiben übrige Angekommene noch eine kurze Zeit, falls doch noch ein weiteres Fahrzeug nachgefordert wird, und fahren sonst wieder nach Hause.
Tageszeit entscheidet
Werktags zwischen sieben und siebzehn Uhr ist ein erheblicher Teil der Mitglieder bei der Arbeit und kann nicht anfahren. Am Feierabend und am Wochenende ist die Wehr entsprechend stärker besetzt. Das ist eine bewusste Mechanik, kein Fehler: eine Freiwillige Feuerwehr ist mittwochs um zehn Uhr vormittags tatsächlich dünn besetzt, samstagabends dagegen gut aufgestellt. Wie schnell die Spielzeit gegenüber der Realzeit läuft, bestimmt die Raffung deiner Welt; Ausrück- und Fahrzeiten selbst laufen immer in echten Minuten.
Mannschaftsstärke
Ein Fahrzeug braucht eine Mindestbesatzung, um überhaupt auszurücken, und eine größere Sollbesatzung, um seine volle Leistung zu bringen. Fehlen Plätze über die Mindestbesatzung hinaus, fällt es je nach Fahrzeug unterschiedlich schwer: Manche Fähigkeiten fallen unterhalb einer bestimmten Kopfzahl ganz weg (etwa der technische Rettungssatz), andere werden nur anteilig schwächer (etwa die Atemschutzkapazität). Ein zu knapp besetztes Fahrzeug rückt trotzdem aus, wenn es an der Einsatzstelle noch etwas ausrichten kann, statt endlos auf die volle Mannschaft zu warten.
Wie müde eine Kraft ist, zeigt das Wachenfenster in Prozent an; ab 75 % färbt sich die Anzeige rot. Wer 60 Minuten Realzeit am Stück wirklich gearbeitet hat (reines Herumstehen an einer Einsatzstelle zählt nur zu einem Viertel), ist erschöpft und danach mehrere Spielstunden außer Dienst. Ruhe, egal ob auf der Wache, zu Hause oder auf der Fahrt, gleicht dieselbe Zeit wieder aus.
Lehrgänge
Aus einer Grundkraft werden mit Lehrgängen höhere Qualifikationen: Atemschutzgeräteträger, Maschinist, Gruppenführer, Zugführer und weitere, jede mit eigenen Kosten, eigener Dauer (in Spieltagen) und eigenen Voraussetzungen. Manche Lehrgänge finden am eigenen Standort statt, andere an der Kreisausbildungsstätte oder erst an der Landesfeuerwehrschule. Wo genau, hängt von der Qualifikation ab, nicht vom Spieler. Die vollständige Liste mit Kosten und Dauer steht unter Qualifikationen.
Laufbahn
Jede namentliche Einsatzkraft hat ihre eigene Laufbahn. Die Dienstjahre zählen in Spielzeit (nicht in Echtzeit) ab dem Einstellungsdatum. Mit genug Dienstjahren, Einsätzen und den passenden Lehrgängen steigt sie automatisch im Dienstgrad auf, je Sparte eine eigene Rangfolge, bei der Feuerwehr getrennt nach freiwillig und hauptamtlich. Nach 10 und nach 25 Jahren kommt eine Ehrung dazu (bei der Feuerwehr das Feuerwehr-Ehrenzeichen, sonst ein Dienstjubiläum). Jede Beförderung und jede Ehrung meldet sich über Funk.
Die Mannschaft zeigt Dienstgrad, Dienstjahre und Ehrungen zu jeder Person; ein eigenes Fenster „Chronik“ listet die Zahl der Einsätze und die markanten Stationen: Großlagen mit ihrem Namen, Menschenrettungen und seltene Einsatzarten.
Bewerber und Werbung
Eine Freiwillige Feuerwehr wirbt Mitglieder statt sie einzustellen: mit Werbemaßnahmen (etwa einem Tag der offenen Tür) wächst die Mitgliederzahl über mehrere Spieltage. Hauptamtliche Wachen dagegen bekommen in regelmäßigen Runden Bewerbungen, aus denen du gezielt auswählst und dafür ein Einstellungsgeld zahlst; für sie lohnt sich Werbung nicht.
Jede Qualifikation, die eine Bewerberin oder ein Bewerber schon mitbringt, kostet bei der Einstellung einen Aufpreis und erhöht das tägliche Gehalt entsprechend: wer fertig ausgebildet kommt, spart dir den eigenen Lehrgang, aber nicht das Gehalt dafür.
Wachentypen im Vergleich
| Wache | Personalmodell | Typisch für |
|---|---|---|
| Feuerwehrgerätehaus | freiwillig | Einstieg, kleine bis mittlere Kreise |
| Feuerwache | hauptamtlich | schnelle Ausrückzeit, teurer im Unterhalt |
| Rettungswache, Polizeiwache, THW-Ortsverband, Hilfsorganisation | je nach Typ | eigene Fahrzeuge und Fähigkeiten, gleiche Grundmechanik |
Alle Wachentypen mit ihren genauen Zahlen (Preis, Unterhalt, Stellplätze, Ausbaustufen) stehen unter Gebäude.
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- Qualifikationen: jeder Lehrgang mit Kosten und Dauer.
- Fahrzeuge: welche Fahrzeuge welche Besatzung brauchen.
- Wirtschaft: Gehälter, Unterhalt und was sich wann lohnt.






