Planbare Dienste und Straßensperrungen
Auf dieser Seite
Neben den Einsätzen bekommt deine Leitstelle Anfragen für planbare Dienste: Veranstalter suchen einen Sanitätswachdienst für Konzerte, Stadtfeste und Sportveranstaltungen oder eine Brandsicherheitswache für Theater und Großveranstaltungen. Du findest sie über den Knopf Dienste in der Kopfzeile (am Handy im Menü). Die Zahl am Knopf zählt offene Anfragen und laufende Dienste.
Anfrage annehmen
Jede Anfrage nennt den Ort, den Zeitraum auf der Spieluhr, was verlangt ist (etwa „2 RTW und 1 NEF“ oder „1 Löschfahrzeug mit Trupp“) und die Vergütung. Du bekommst nur Anfragen, die dein eigener Fuhrpark überhaupt stellen kann, und nur an Orten im Ausrückbereich deiner Wachen. Bis zu 3 Anfragen stehen gleichzeitig offen; eine Anfrage, die bis zum Beginn niemand annimmt, verfällt.
Mit Annehmen schlägt das Fenster die nächsten passenden Fahrzeuge vor. Du kannst die Auswahl ändern und sagst mit Zusagen zu. An den Farben der Angaben siehst du, ob deine Auswahl reicht. Höchstens 2 Dienste darfst du gleichzeitig zugesagt haben, und ein Fahrzeug kann nicht zur selben Zeit für zwei Dienste eingeteilt sein.
Bis zum Beginn sind die eingeteilten Fahrzeuge ganz normal für Einsätze frei. Über Fahrzeuge änderst du die Einteilung, auch noch während des Dienstes.
Während des Dienstes
Zur Beginnzeit sind die eingeteilten Fahrzeuge gebunden: Wer an der Wache steht, wird alarmiert und fährt mit Besatzung zum Dienstort, wer gerade von einem anderen Einsatz kommt, fährt direkt hin. Gebundene Fahrzeuge tragen in der Alarmierung und in der Fahrzeugliste das Kennzeichen Dienst und lassen sich nicht zu anderen Einsätzen schicken.
Am Dienstort entstehen immer wieder kleinere Einsätze: Kreislaufprobleme, kleine Verletzungen, eine alkoholisierte Person, ein ausgelöster Brandmelder, Rauch hinter der Bühne. Die Fahrzeuge vor Ort arbeiten sie selbst ab und kehren danach an den Dienstort zurück, auch nach einer Fahrt in die Klinik. Was niemand angefasst hat, endet mit dem Dienst.
Im Fenster siehst du, wie viele Fahrzeuge gerade vor Ort sind, wie gut die Anforderung jetzt gedeckt ist und wie gut sie bisher gedeckt war. Auf der Karte steht der Dienstort mit SanD oder BSW.
Vergütung, Abzug und Absage
Abgerechnet wird am Ende des Dienstes nach der Abdeckung: dem Anteil der Dienstzeit, in dem die verlangten Kräfte vor Ort waren. Wer fast die ganze Zeit vollständig da war, bekommt die volle Vergütung. Wer weniger stellt, bekommt den entsprechenden Teil und zusätzlich einen Abzug für das, was gefehlt hat. Kommt gar niemand, zahlt dein Kreis eine Vertragsstrafe. Die Buchung steht im Kassenbuch unter „Dienstvergütung“ oder „Vertragsstrafe Dienst“.
Absagen geht bis zum Beginn. Bis 3 Spielstunden vorher ist das kostenlos, danach kostet es eine Ausfallgebühr; der Knopf Absagen nennt den Betrag. Einen laufenden Dienst kannst du nicht mehr absagen.
Straßensperrungen und Baustellen
Auf den Straßen deines Kreises gibt es zeitweise Sperrungen:
- Baustellen stehen über Tage (Spielzeit) und entstehen zufällig im Ausrückbereich deiner Wachen.
- An Unfallstellen ist die Straße gesperrt, solange der Einsatz läuft.
- Rund um eine Veranstaltung mit Dienst ist die Straße für die Dauer des Dienstes zu.
Auf der Karte sind Sperrungen gestreift wie eine Absperrschranke (Baustelle orange, Unfallstelle rot, Veranstaltung violett), in der Mitte steht ein Punkt mit dem Anfangsbuchstaben der Art. Fährst du mit der Maus darüber (am Handy: antippen), siehst du, was gesperrt ist, bis wann und ob Einsatzfahrten durchkommen. Eine neue Sperrung meldet der Funk.
Wie gefahren wird: Ohne Sondersignal, etwa auf der Fahrt der Freiwilligen zum Gerätehaus, wird jede Sperrung umfahren. Mit Sondersignal dürfen Einsatzfahrzeuge an Baustellen, Unfallstellen und Veranstaltungen langsam passieren. Ob sie das tun oder doch einen Umweg nehmen, entscheidet die Routenberechnung danach, was schneller ist: an einer kurzen Baustelle geht es langsam vorbei, eine lange wird lieber umfahren. Fahrzeuge, die schon unterwegs sind, behalten ihre Route. Liegt Start oder Ziel selbst hinter einer Sperrung, gilt: Anlieger frei.






